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Ausblick und Nachhaltigkeit des Projektes

Das geschaffene, grenzüberschreitende Netzwerk zwischen den Schulen, Ausbildungsbetrieben, Verbänden und den für die Ausbildung zuständigen Stellen wird über die Projektlaufzeit hinaus weiter bestehen. Es ist gemeinsamer Wille aller Beteiligten, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zum Thema Bildung im Bereich der ökologischen Landbewirtschaftung weiter zu pflegen und das entstandene Netzwerk auszubauen.

Die Projektpartner haben sich bereit erklärt, die Arbeitsgruppen in der bisherigen Zuständigkeit weiterzuführen. So wird das Regierungspräsidium Freiburg die weiteren Aktivitäten im Bereich der Landwirtschaft betreuen und mindestens einmal jährlich eine Sitzung des Steuerungsausschusses zur Gesamtkoordination einberufen. Rheinland-Pfalz wird für die Arbeitsgruppe Weinbau zuständig sein und die französische Seite wird sich um den Bereich Gemüsebau kümmern. Hierbei ist vorgesehen, dass die fachlichen Arbeitsgruppen zumindest einmal im Jahr tagen.

Im Detail sind folgende Aktivitäten bereits eingeplant:

Die Arbeitsgruppe Landwirtschaft wird einmal jährlich ein Treffen der Lehrkräfte im ökologischen Landbau organisieren, um sich über aktuelle Themen der ökologischen Bildung und Fragen der angepassten Unterrichtsgestaltung auszutauschen.

Im Rahmen der Arbeitsgruppe Gartenbau werden die grenzüberschreitenden Partner regelmäßig zu thematischen Treffen, Präsentationen und Bewertungen der laufenden Versuche in die jeweiligen Einrichtungen einladen.

Die in der Arbeitsgruppe Weinbau organisierten Fortbildungen für Praktiker (unterstützt durch VIVEA) werden weiter laufen. Auch die im Projekt auf den Weg gebrachten Schüleraustausche sollen aufgrund der sehr positiven Rückmeldungen der Schüler und Lehrer in den folgenden Jahren weiter durchgeführt werden.

Mit der im Rahmen des Projektes eingerichteten internetbasierten Austausch- und Lernplattform (OLAT) ist eine unkomplizierte Kommunikation zwischen den Akteuren auch nach Projektende sichergestellt. Die Plattform soll weiter beworben und gepflegt werden. Unterrichtsmaterialien, Protokolle, eine Datenbank von möglichen Praktikumsbetrieben für Schüler und Auszubildende sowie andere Informationen können hier problemlos bereitgestellt und ausgetauscht werden. Die Konzeption von gemeinsamen Unterrichtsmodulen soll als langfristiges Ziel weiterhin verfolgt werden.

Darüber hinaus wird auch in weiteren grenzüberschreitenden Sitzungen und Gremien das Thema Bildung im Bereich der ökologischen Landbewirtschaftung regelmäßig auf die Tagesordnung gesetzt werden. Auf diese Weise kann die nachhaltige Wirkung des Projektes Certi-Bio-Rhin auch langfristig abgesichert werden.